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Sie betreuen das Marketing für mehrere Hotels, Ihr Team passt an einen Tisch, und die OTA-Provisionen kennen Sie besser, als Ihnen lieb ist. Dann ist dieser Überblick für Sie: Wir zeigen, welche Kanäle und Strategien 2026 Direktbuchungen bringen, welche Trends Sie im Blick behalten sollten und wo KI Ihrem Team Routinearbeit abnimmt, ohne Ihrer Marke zu schaden.
Der Artikel beginnt mit den wichtigsten Kanälen und Marketingstrategien, von der eigenen Website bis zu Social Media und E-Mail. Danach folgen die Trends 2026, die Rolle von KI und konkrete Ideen für verschiedene Hoteltypen. Wenn Sie wenig Zeit haben, springen Sie direkt zur Zusammenfassung: Dort steht, womit Sie anfangen sollten.
Beginnen wir mit einer Aufstellung von Online- und Offline-Marketingkanälen, die Gäste in Ihr Hotel bringen können. Nicht jeder Kanal passt zu jedem Hotel: Entscheidend ist, welche Kanäle Ihre Gäste tatsächlich nutzen und welche Ihr Team gut betreuen kann.
Viele Hotels sehen ihre eigene Hotelwebseite als den wichtigsten Distributionskanal, da sie eine Hauptquelle für Buchungen sein kann. Hier haben Sie die volle Kontrolle über den Inhalt und können die Gästereise gezielt gestalten. Durch hochwertige Fotos, interaktive Inhalte wie Videos, Erfahrungsberichte und virtuelle Touren durch die Hoteleinrichtungen können Sie Ihre Marke kommunizieren und den Gästen zeigen, was Ihr Hotel einzigartig macht. Mit einem Live-Chat auf Ihrer Website erreichen Gäste Sie direkt, genau in dem Moment, in dem sie eine Frage haben. Wichtig dabei: Der Chat sollte nur beantworten, was er sicher weiß. Mehr dazu im Abschnitt Chatbots und KI.
OTAs sind ein integraler Bestandteil des Hotelbuchungsprozesses und umfassen beliebte Plattformen wie Airbnb, Booking.com oder Expedia. Obwohl Sie auf einer OTA-Plattform möglicherweise nicht die direkte Kontrolle über Ihr Hotel haben, können Sie dennoch Ihr Angebot optimieren. Dies erreichen Sie durch exklusive Annehmlichkeiten, attraktive Angebote, konkurrenzfähige Preise und hochwertige Fotos. Sorgen Sie dafür, dass Sie so viele Informationen und reichhaltige Inhalte bereitstellen, wie es eine OTA ermöglicht, um das volle Potenzial dieses Kanals auszuschöpfen.
Seit dem 28. September 2026 gibt Booking.com die Telefonnummern der Gäste nicht mehr an die Systeme der Hotels weiter. Wie Sie diese Gäste trotzdem vor der Anreise erreichen, lesen Sie in unserem Artikel zu fehlenden Booking.com-Telefonnummern.
Bieten Sie auch Zimmer über Airbnb an? Mit der Airbnb-Integration landen diese Nachrichten in derselben Konsole wie alle anderen Kanäle.
Über ein GDS verbinden Sie Ihr Hotel mit Reisebüros und Firmenreisedienstleistern weltweit. Diese sehen darüber die Verfügbarkeit Ihrer Zimmer und Ihre Raten und können direkt buchen. Die bekanntesten Systeme sind Amadeus, Sabre und Travelport. Preise und Zimmerverfügbarkeit werden dabei in Echtzeit aktualisiert, sodass Reisebüros immer mit aktuellen Informationen zu Ihrem Hotel arbeiten. Besonders interessant ist das GDS für Hotels mit vielen Geschäftsreisenden, da Firmenkunden einen großen Teil ihrer Reisen über diese Systeme buchen.
Für Veranstaltungsplaner, Reisebüros und viele ältere Gäste ist das Telefon nach wie vor der bevorzugte Weg, ein Hotel zu erreichen. Auch wer besondere Wünsche oder viele Fragen hat, greift gern zum Hörer. Rezeption, Reservierungsabteilung und Call Center schaffen dabei eine persönliche Verbindung, binden aber viel Zeit. Gerade in Stoßzeiten oder bei Personalengpässen bleiben Anrufe unbeantwortet, und mit ihnen mögliche Buchungen.
70%
weniger Telefonanrufe
Lake District Hotels beantwortet allgemeine Gästefragen mit HiJiffy automatisch im Chat auf der Website. Die Anrufe mit solchen Fragen gingen dadurch um 70 % zurück, und das Team hatte mehr Zeit für Reservierungsanrufe und die Gäste im Haus.
Zur Erfolgsgeschichte
Ein KI-Telefonassistent nimmt Anrufe rund um die Uhr an und beantwortet Routinefragen zu Anreise, Parken oder Frühstückszeiten selbst. Anliegen, die persönliche Betreuung brauchen, landen bei Ihrem Team. So wird das Telefon zu einem weiteren Kanal Ihrer Gästekommunikations-Plattform, neben Webchat, WhatsApp, E-Mail und OTA-Nachrichten, und nicht zu einer Leitung, die ständig klingelt.
Auf Metasuchseiten wie Google Hotels, Tripadvisor oder trivago vergleichen Reisende die Preise Ihres Hotels auf verschiedenen Buchungsseiten, inklusive Ihrer eigenen Website. Für Hotels ist das eine Chance, Gäste direkt auf die eigene Buchungsmaschine zu holen, statt sie der OTA zu überlassen. Abgerechnet wird je nach Plattform pro Klick oder als Provision auf abgeschlossene Aufenthalte. trivago etwa berechnet seit September 2025 nur noch eine Provision auf tatsächlich stattgefundene Aufenthalte. Wichtig für Ihre Planung: Ein immer größerer Teil der Hotelsuche findet direkt in Google statt, zum Beispiel in KI-Antworten oder im Google-Unternehmensprofil. Halten Sie Ihre Preise, Fotos und Informationen dort deshalb genauso aktuell wie auf Ihrer Website.

Der Schwerpunkt im Hotelmarketing liegt heute klar online: Dort erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit überschaubarem Budget und können genau messen, was Buchungen bringt. Offline-Maßnahmen wie Kooperationen mit lokalen Partnern oder Anzeigen in Reisemagazinen Ihrer wichtigsten Herkunftsmärkte können das sinnvoll ergänzen. Welche Strategien zu Ihrem Hotel passen, hängt von Ihrem Budget, Ihrem Team, Ihrer Zielgruppe, Ihrem Standort und der Saisonalität ab. In den meisten Fällen ist eine Kombination mehrerer Strategien am wirkungsvollsten.
Online entscheidet sich, ob Gäste Ihr Hotel finden und wo sie am Ende buchen. Ein Großteil der Reisenden sucht Unterkünfte über Suchmaschinen, zunehmend auch über KI-Assistenten wie ChatGPT. Wer dort nicht oder nur über OTAs auftaucht, überlässt die Buchung anderen.
Bevor Sie Budget verteilen, lohnt sich ein Blick in Ihre Daten: Über welche Kanäle kommen Ihre Buchungen heute? Wie viele Besucher Ihrer Website buchen am Ende doch über eine OTA, und warum? Oft sind es Kleinigkeiten: ein Preis, der auf der OTA günstiger wirkt, ein umständlicher Buchungsprozess auf dem Smartphone oder eine Frage, auf die der Gast auf Ihrer Website keine Antwort findet.
Auf dieser Grundlage entscheiden Sie, wo sich Zeit und Werbung auf bestimmten Plattformen lohnen: auf Instagram und Facebook, in Google-Anzeigen oder auf Reiseportalen. Sie müssen nicht überall gleich stark vertreten sein. Wichtiger ist, dass Sie dort präsent sind, wo Ihre Zielgruppe tatsächlich sucht, und messen, was Buchungen bringt. Wie Sie Ihre Website für Suchmaschinen fit machen, lesen Sie weiter unten im Abschnitt Hotel-SEO.
Die meisten Gäste entdecken Ihr Hotel heute auf dem Smartphone: zwischen zwei Terminen, auf dem Sofa oder schon unterwegs. Auch Google bewertet Websites seit 2023 grundsätzlich anhand ihrer mobilen Version. Eine Website, die auf dem Handy umständlich ist, kostet Sie also doppelt: Gäste springen ab, und Ihr Hotel wird in der Suche schlechter gefunden.
E-Mail-Marketing bleibt einer der günstigsten Wege, mit früheren Gästen in Kontakt zu bleiben und Direktbuchungen zu steigern. Anders als bei OTA-Gästen, die Ihnen die Plattform nur begrenzt überlässt, gehört Ihre E-Mail-Liste Ihnen. WhatsApp eignet sich für kurze, zeitnahe Nachrichten rund um den Aufenthalt. E-Mail spielt ihre Stärken bei Newslettern, saisonalen Angeboten und längeren Inhalten aus.
Social Media ist für viele Reisende der erste Ort, an dem sie auf ein Hotel stoßen. Instagram und TikTok dienen längst nicht mehr nur der Inspiration: Viele Gäste suchen dort gezielt nach Unterkünften, Restaurants und Erlebnissen an ihrem Reiseziel. Kurze Videos, echte Eindrücke von Gästen und Beiträge mit Standort-Markierung machen Ihr Hotel dabei leichter auffindbar.
Gleichzeitig ist Social Media ein Kommunikationskanal: Wer sich von einem Reel angesprochen fühlt, schreibt Ihnen oft direkt eine Nachricht, mit einer Frage zur Verfügbarkeit oder zum Frühstück. Diese Nachrichten sind Buchungschancen und sollten genauso schnell beantwortet werden wie eine Anfrage auf Ihrer Website.
Für ein kleines Marketingteam heißt das: Konzentrieren Sie sich lieber auf ein oder zwei Plattformen, auf denen Ihre Gäste tatsächlich unterwegs sind, und pflegen Sie diese regelmäßig. Das bringt mehr als eine halbherzige Präsenz überall.
Instagram ist für Hotels die naheliegendste Plattform: Reisende holen sich hier Inspiration und schauen sich an, wie Ihr Hotel wirklich aussieht. Über Ihr Business-Profil können Sie Kontakt-Buttons wie „Anrufen“ oder „Buchen“ einbinden, sodass Interessierte Sie direkt erreichen.
TikTok ist für viele Reisende eine Suchmaschine für Reiseideen geworden. Hier zählen keine Hochglanzbilder, sondern Persönlichkeit: ein Blick hinter die Kulissen, ein Tag an der Rezeption oder die Geschichte hinter Ihrem Haus. Ein eigenes Videoteam brauchen Sie dafür nicht, ein Smartphone und eine gute Idee reichen oft. Prüfen Sie aber zuerst, ob Ihre Zielgruppe dort unterwegs ist: Für ein Boutique-Hotel in der Stadt lohnt sich TikTok eher als für ein Tagungshotel.
Facebook erreicht vor allem ältere Zielgruppen und bleibt für viele Hotels wichtig, etwa für Veranstaltungen, lokale Gruppen und Bewertungen. Mit einem „Jetzt buchen“-Button auf Ihrer Seite gelangen Interessierte direkt zu Ihrer Buchungsmaschine.
Seine größte Stärke liegt heute in der Werbung. Mit Meta Advantage+ Kataloganzeigen für die Reisebranche sprechen Hotels gezielt Nutzer an, die ihre Website besucht, aber noch nicht gebucht haben. Das System spielt passende Angebote direkt in den Facebook- und Instagram-Feeds der Interessenten aus. Ergänzend lassen sich über Reiseabsichten auch Neukunden erreichen, die bereits einen Urlaub planen, sich aber noch nicht auf ein Reiseziel festgelegt haben.
Die beste Werbung bleibt aber ein zufriedener Gast: Empfehlungen und positive Bewertungen auf Facebook wirken glaubwürdiger als jede Anzeige.
Welche Plattformen sich für Ihr Hotel lohnen und wie Sie sie mit wenig Aufwand pflegen, lesen Sie in unserem kostenlosen Social-Media-Leitfaden für die Hotellerie.
Ein Video zeigt in wenigen Sekunden, was Fotos und Text nur andeuten: wie groß das Zimmer wirklich ist, wie der Pool am Abend aussieht oder wie herzlich Ihr Team Gäste empfängt. Das schafft Vertrauen, besonders bei Gästen, die Ihr Hotel noch nicht kennen.
Wenn Sie Videos oder Bilder mit KI erstellen oder bearbeiten, müssen diese nach dem EU AI Act als KI-generiert gekennzeichnet werden.
Für viele Gäste in Europa ist WhatsApp der Messenger, den sie täglich nutzen – für Familie, Freunde und zunehmend auch für den Kontakt zu Unternehmen. Für Hotels ist das eine große Chance: Anders als bei einer herkömmlichen SMS können Gäste nicht nur antworten, sondern direkt über interaktive Buttons Angebote buchen oder einchecken. Bilder, Links und Schnellantworten gestalten den Austausch übersichtlich, und jede Nachricht kann der unkomplizierte Beginn eines persönlichen Gesprächs sein.
Über alle Kunden hinweg liegen die Öffnungsraten von HiJiffys WhatsApp-Kampagnen durchweg bei über 80 %. Bei E-Mails sind es im Durchschnitt rund 20 %.
Wie Sie solche Kampagnen in jeder Phase der Guest Journey einsetzen, lesen Sie in unserem Artikel „Mehr Umsatz pro Gast“. Fertige Vorlagen finden Sie in der Kampagnen-Bibliothek mit über 250 Kampagnenideen.
Je besser Ihre Website in der Suche abschneidet, desto mehr Gäste kommen direkt zu Ihnen statt über eine OTA. Suchmaschinenoptimierung (SEO) bedeutet heute aber nicht mehr nur, bei Google weit oben zu stehen. Immer öfter beantwortet Google Fragen direkt in KI-Antworten, und Reisende fragen ChatGPT & Co. nach Hotelempfehlungen. Gute SEO sorgt dafür, dass Ihr Hotel in beiden Fällen vorkommt.
Answer Engine Optimization (AEO) ist die Weiterentwicklung von SEO für KI-Assistenten wie ChatGPT, Perplexity oder die KI-Antworten von Google. Diese zeigen keine Liste mit Links, sondern geben eine fertige Antwort, und nennen dabei nur wenige Hotels. Ob Ihres darunter ist, hängt davon ab, wie leicht die KI verlässliche Informationen über Sie findet.

Drei Entwicklungen prägen das Hotelmarketing 2026: Gäste erwarten sofortige Antworten auf ihrem bevorzugten Kanal, KI übernimmt immer mehr Routinekommunikation, und Direktbuchungen gewinnen an Gewicht, weil OTAs Provisionen kosten und den Zugang zu Gästen zunehmend einschränken. Dazu kommen Trends, die Hotels schon länger begleiten und weiterhin wichtig bleiben.
Gäste schreiben Ihrem Hotel heute dort, wo sie ohnehin unterwegs sind: im Chat auf Ihrer Website, über WhatsApp, Instagram oder direkt in der App von Booking.com, Expedia oder Airbnb. Und sie erwarten eine Antwort in Minuten, nicht am nächsten Morgen. Für Ihr Marketing heißt das: Jeder Kanal, auf dem Sie sichtbar sind, ist auch ein Kanal, auf dem Gäste Fragen stellen. Wer dort langsam antwortet, verliert Buchungen und auf manchen Plattformen sogar Sichtbarkeit. Airbnb etwa verlangt eine Antwortrate von 90 %, damit eine Unterkunft ihren Superhost-Status behält. Planen Sie neue Kanäle deshalb immer zusammen mit der Frage, wer dort antwortet und wie schnell. Am einfachsten gelingt das, wenn alle Nachrichten an einem Ort zusammenlaufen statt in fünf verschiedenen Postfächern.
Routinekommunikation wandert zur KI, und zwar auf beiden Seiten. Reisende lassen sich Hotels von ChatGPT & Co. empfehlen, und erste KI-Agenten vergleichen und buchen bereits selbst. Hotels wiederum automatisieren Buchungsbestätigungen, Informationen vor der Anreise und Antworten auf wiederkehrende Fragen.
Für Ihr Marketing hat das eine Folge, die leicht übersehen wird: Ihre Hotelinformationen werden zur wichtigsten Grundlage. Ob ein KI-Assistent Ihr Hotel empfiehlt oder Ihr eigener Chatbot eine Frage beantwortet, beide sind nur so gut wie die Informationen, die sie über Ihr Haus finden. Unvollständige Zimmerbeschreibungen, veraltete Preise oder widersprüchliche Angaben auf Website und OTA-Profilen fallen damit schneller auf als früher.
Zwei Dinge lohnen sich deshalb jetzt:
Wie Sie Ihre Website für KI-Assistenten optimieren, lesen Sie oben im Abschnitt „AEO“.
Wie KI die Routinefragen Ihrer Gäste übernimmt, lesen Sie weiter unten im Abschnitt „Die Rolle von Chatbots und KI im Hotelmarketing“.
OTAs bleiben wichtig, um gefunden zu werden. Doch jede Buchung über Booking.com, Expedia & Co. kostet Provision, und die Beziehung zum Gast gehört zunächst der Plattform.
Direkt gebuchte Gäste sind deshalb doppelt wertvoll: Sie sparen die Provision, und Sie können den Gast vor, während und nach dem Aufenthalt selbst ansprechen, mit passenden Zusatzangeboten oder einer Einladung, beim nächsten Mal direkt zu buchen.
Bewährte Hebel für mehr Direktbuchungen:
Gäste erinnern sich selten an die Zimmergröße, aber an den Abend auf der Dachterrasse oder die Empfehlung für das kleine Restaurant um die Ecke. Erlebnisse sind deshalb ein starkes Marketingargument: Sie machen Ihr Hotel unverwechselbar und geben Gästen einen Grund, direkt bei Ihnen zu buchen und wiederzukommen.
Machen Sie diese Erlebnisse sichtbar und buchbar: als Paket auf Ihrer Website, als Angebot vor der Anreise oder als Tipp während des Aufenthalts. Wie Zusatzangebote den Aufenthalt bereichern, statt aufdringlich zu wirken, erklärt Autor Pablo Torres im Virtual Coffee Enhancing Guest Experience with Upselling (auf Englisch).
Influencer erreichen Reisende, die Ihrer Werbung sonst kaum Beachtung schenken. Für die meisten Hotels lohnen sich dabei kleinere Accounts mit einer klar definierten Community mehr als große Namen, zum Beispiel Reise-, Familien- oder Food-Creator aus Ihren wichtigsten Herkunftsmärkten.
Fotos, Videos und Bewertungen Ihrer Gäste wirken glaubwürdiger als jede Anzeige, weil sie nicht von Ihnen stammen. Ein großer Teil davon sind Bewertungen auf Google, Tripadvisor oder Booking.com. Viele zufriedene Gäste schreiben aber nur dann eine, wenn sie darum gebeten werden.
Personalisiertes Marketing heißt, jedem Gast das zu zeigen, was ihn wirklich interessiert: der Familie das Familienzimmer und den Kids Club, dem Geschäftsreisenden das späte Check-out und den Arbeitsplatz im Zimmer. Die Grundlage dafür liegt meist schon in Ihren Systemen: Buchungsdaten aus dem PMS, frühere Aufenthalte im CRM und die Seiten, die jemand auf Ihrer Website angesehen hat.
Am wirkungsvollsten ist Personalisierung, wenn sie automatisch passiert, etwa wenn eine Nachricht vor der Anreise je nach Anlass der Reise andere Angebote enthält. Voraussetzung ist immer die Einwilligung Ihrer Gäste. Wie Personalisierung auch in Luxusresorts mit hohem Serviceanspruch funktioniert, erzählt Joelle Edwards-Tonks von SunLife im Virtual Coffee mit Tiago Araújo, CEO von HiJiffy.
Mit einem 360-Grad-Rundgang oder einer AR-Ansicht können Gäste Zimmer, Tagungsräume oder den Wellnessbereich schon vor der Buchung erkunden. Das lohnt sich vor allem für Hotels mit besonderen Räumen oder für Hochzeiten und Tagungen, bei denen Gäste genau wissen möchten, was sie erwartet.
Viele Besucher verlassen Ihre Website, ohne zu buchen. Meist nicht, weil sie sich gegen Sie entschieden haben, sondern weil sie abgelenkt wurden oder noch vergleichen wollten. Retargeting holt diese Interessenten zurück, zum Beispiel mit Anzeigen auf Facebook und Instagram, die genau das Zimmer zeigen, das sie sich angesehen haben. Noch direkter geht es, wenn der Gast bei der Buchung bereits seine Telefonnummer hinterlassen hat.
1. Ein Gast startet die Buchung über Ihren HiJiffy KI-Assistenten und hinterlässt seine Telefonnummer.
2. Ist die Buchung nach 2 Stunden nicht bestätigt, erscheint er als Lead in Ihrer Konsole.
3. Eine vorkonfigurierte WhatsApp-Nachricht erinnert ihn automatisch an seine Buchung, auf Wunsch mit Promo-Code.
4. Bucht er, wird der Umsatz dem Lead zugeordnet. Ihr Team muss dafür nichts tun.
Mehr dazu: Automatisierte Buchungsrückgewinnung

Für das Marketing ist KI vor allem in zwei Momenten wertvoll: wenn ein Gast eine Frage hat, bevor er bucht, und wenn eine Anfrage persönliche Aufmerksamkeit braucht. Im ersten Fall entscheidet die Geschwindigkeit der Antwort, ob die Buchung bei Ihnen landet oder bei einer OTA. Im zweiten entscheidet die Qualität, ob aus einem Gast ein Stammgast wird.
Ein KI-Chatbot beantwortet häufige Fragen zu Zimmern, Preisen, Parken oder Frühstück sofort, auch nachts und am Wochenende, und in der Sprache des Gastes. Er führt Interessierte direkt zur Buchung, statt sie mit einer offenen Frage auf die OTA abwandern zu lassen.
der Gespräche durch KI beantwortet
Bei AX Hotels auf Malta hat die KI so von Februar 2025 bis Februar 2026 93 % von mehr als 50.000 Gesprächen selbst beantwortet.
Zur Erfolgsgeschichte
Umsatz über den KI-Buchungsassistenten
GHT Hotels hat 2024 über den Chatbot auf der Website 1.427 Buchungen erhalten. Das sind 16 % aller direkten Website-Buchungen der Gruppe.
Zur Erfolgsgeschichte
Die KI von HiJiffy übernimmt 90 % der Gästekommunikation über Webchat, WhatsApp, Instagram, Facebook Messenger, E-Mail, Telefon und OTA-Nachrichten – automatisch und markenkonform.
Entscheidend ist dabei Vertrauen: 90 % automatisch beantworteter Fragen sind nur dann etwas wert, wenn die KI keine falschen Auskünfte gibt, auch nachts um zwei, wenn niemand mitliest. Achten Sie deshalb auf eine KI, die nur mit geprüften Informationen Ihres Hotels arbeitet, sich an Ihre Markenvorgaben hält und für jede Antwort zeigt, woher sie stammt. Wissenslücken sollte sie markieren, nicht mit erfundenen Antworten füllen. Genau so arbeitet Aplysia, die KI von HiJiffy.
Die übrigen 10 % landen bei Ihrem Team, und das sind oft die wichtigsten: eine Beschwerde, ein besonderer Wunsch, ein Stammgast. Auch hier hilft KI, nur anders. Sie erkennt Stimmung und Dringlichkeit einer Nachricht, sodass unzufriedene Gäste zuerst an die Reihe kommen, schlägt Antworten vor und übersetzt sie sofort.
Bei Gästemails erstellt der E-Mail Copilot von HiJiffy Antwortvorschläge auf Basis Ihrer Wissensdatenbank, Ihr Team prüft sie und sendet sie ab.
Was sich das für Ihr Hotel rechnet, zeigt unser Artikel „ROI von KI in der Gästekommunikation„.

Ein Luxushotel spricht andere Gäste an als ein Boutique-Hotel oder ein Haus für Individualreisende, und entsprechend unterschiedlich sollte auch das Marketing aussehen. Die folgenden Ideen zeigen, worauf es bei den wichtigsten Hoteltypen ankommt.
Gäste von Luxushotels zahlen nicht für ein Zimmer, sondern für das Gefühl, persönlich umsorgt zu werden. Das Marketing sollte genau das zeigen: Menschen, Details und Erlebnisse statt Ausstattungslisten. Bewertungen und Empfehlungen spielen bei dieser Zielgruppe eine große Rolle, ebenso eine schnelle, persönliche Antwort auf jede Anfrage. Automatisierung und Luxus schließen sich dabei nicht aus, solange sie im Hintergrund bleibt.
Boutique-Hotels leben von ihrem Charakter: einem besonderen Stil, einer persönlichen Atmosphäre und einer engen Verbindung zur Nachbarschaft. Erzählen Sie diese Geschichte in allem, was Sie veröffentlichen. Stellen Sie lokale Künstler, Produzenten und Lieblingsorte vor, und lassen Sie Ihren eigenen Ton in jeder Nachricht erkennbar werden, auch in automatisierten.
Internationale Gäste fühlen sich willkommen, wenn sie Ihr Hotel in ihrer eigenen Sprache entdecken können. Übersetzen Sie Ihre Website zumindest in die Sprachen Ihrer wichtigsten Herkunftsmärkte, und zwar nicht wortwörtlich, sondern mit Begriffen und Beispielen, die dort üblich sind. Auch die Kommunikation vor und während des Aufenthalts sollte in der Sprache des Gastes möglich sein. Wie KI dabei hilft, lesen Sie im Abschnitt zu Chatbots und KI. Ergänzen Sie Inhalte zu Veranstaltungen und Erlebnissen in Ihrer Region, denn gerade Gäste aus dem Ausland suchen danach.
Alleinreisende planen ihre Reise selbst und informieren sich dafür vor allem online, über Social Media und Bewertungen. Sie suchen Erlebnisse und oft auch Kontakt zu anderen Reisenden. Zeigen Sie deshalb, was man bei Ihnen und in der Umgebung erleben kann, und beantworten Sie Fragen ehrlich, auch wenn die Antwort mal „nein“ lautet. Genau das macht ONEFAM Hostels mit 19 Unterkünften in Europa: Ob ein Hostel ruhig oder für Familien geeignet ist, beantwortet die KI klar. Gäste, die nicht zum Konzept passen, buchen seltener, und die, die passen, kommen mit den richtigen Erwartungen an.
In vielen Hotelgruppen liegen Marketing und Vertrieb in denselben Händen, oder zumindest im selben kleinen Team. Das ist ein Vorteil: Wer Kampagnen plant, kennt auch die Buchungszahlen. Damit daraus mehr Umsatz wird, müssen Marketing, Vertrieb und Revenue Management aber auf dieselben Daten schauen.
Mehr Umsatz entsteht, wenn das passende Zimmer zum passenden Preis über den richtigen Kanal beim richtigen Gast landet. Dafür müssen vier Dinge zusammenspielen:
Plant das Marketing Kampagnen, ohne die Prognosen und Preise zu kennen, verschenkt es Potenzial, etwa mit Rabatten für Termine, die sich ohnehin verkaufen.
Warum verbundene Systeme dabei wichtiger sind als einzelne Tools, erklärt Christoph Peppers von JF Hospitality im Virtual Coffee Integrations, not Islands (auf Englisch).
Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen. Wenn Sie mit diesen vier Punkten beginnen, haben Sie die Grundlagen für mehr Direktbuchungen gelegt.
Ihre Website ist der einzige Kanal, auf dem Sie keine Provision zahlen. Sorgen Sie dafür, dass sie auf dem Smartphone schnell lädt, Fragen sofort beantwortet und mit wenigen Schritten zur Buchung führt. Ein Chat auf der Website holt Gäste genau in dem Moment ab, in dem sie noch überlegen.
Gäste schreiben per WhatsApp, Instagram, E-Mail oder über die OTA, und sie erwarten eine schnelle Antwort. Bündeln Sie alle Nachrichten an einem Ort und lassen Sie Routinefragen von KI beantworten. So bleibt Ihrem Team Zeit für die Gespräche, die persönliche Aufmerksamkeit brauchen.
Halten Sie Ihr Google-Unternehmensprofil, Ihre Website und Ihre OTA-Profile aktuell und einheitlich. Beantworten Sie typische Gästefragen klar auf Ihrer Website. Davon profitieren Google, ChatGPT & Co. und Ihre Gäste gleichermaßen.
Ein Gast, der schon einmal bei Ihnen war, bucht leichter wieder, vor allem direkt. Sammeln Sie mit Einwilligung Kontaktdaten, pflegen Sie diese in einem CRM und bleiben Sie per E-Mail oder WhatsApp in Kontakt. Bitten Sie nach der Abreise um eine Bewertung und antworten Sie auf jedes Feedback, auch auf kritisches. Wie das gelingt, zeigt unser Beitrag zum Reputationsmanagement.
Und egal, womit Sie anfangen: Messen Sie, was Buchungen bringt. Dann wissen Sie nach ein paar Monaten genau, wo sich der nächste Schritt lohnt.
Live-Demo
Über 2.600 Hotels beantworten mit HiJiffy 90 % ihrer Gästekommunikation automatisch und erreichen ihre Gäste mit Kampagnen entlang der gesamten Guest Journey. Sehen Sie, wie das in Ihrem Hotel aussehen kann.
Sie möchten lieber persönlich darüber sprechen? Auf unserer Events-Seite sehen Sie, wo Sie das HiJiffy-Team als Nächstes treffen.
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