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HotelTechReport - bei 269 Bewertungen
Daniel-2023
April 20, 2026

Gäste-Apps im Hotel vs. Gästekommunikation: Wo liegt tatsächlich die Marge?

Der entscheidende Unterschied für Ihre Rentabilität. Hier entscheidet sich die Marge.

Die Guest Apps (Gäste-Apps) gehören heute zu den beliebtesten Technologien in der Hotellerie.
Digitaler Check-in. Services über das Smartphone anfordern. Direkte Kommunikation mit der Rezeption.
Für viele Hotels sind sie ein wichtiger Schritt hin zur Digitalisierung des Gästeerlebnisses.
Aber immer mehr Management-Teams stellen sich eine neue Frage:
Verbessern diese Lösungen wirklich die Rentabilität des Hotels oder wird „nur“ der Aufenthalt angenehmer?
Denn die Optimierung des Gästeerlebnisses während des Aufenthalts bedeutet nicht automatisch eine Optimierung des Geschäfts.

Die zwei Herausforderungen, die jedes Hotel lösen muss

Betrachten wir das Hotelgeschäft aus strategischer Sicht, stehen alle Hotels vor zwei sehr unterschiedlichen Herausforderungen.

1) Die erste ist das Management des Gästeerlebnisses, sobald die Buchung bestätigt ist.

Das umfasst:

  • Effizienter Check-in
  • Gut gemanagte Serviceanfragen
  • Koordination zwischen Rezeption, Housekeeping und Technik
  • Reibungslose Kommunikation mit dem Gast
    Das ist vor allem eine operative Herausforderung.

2) Die zweite Herausforderung ist überhaupt erst Gäste zu gewinnen.

Das bedeutet:

  • Anfragen in Buchungen umwandeln
  • Direkte Buchungen steigern
  • Abhängigkeit von OTAs senken
  • Den Gast schon vor Anreise kennenlernen
  • Gäste zur Wiederkehr motivieren

Gerade diese zweite Herausforderung bestimmt einen Großteil der Rentabilität des Hotels. Viele branchenspezifische Technologien konzentrieren sich bislang jedoch hauptsächlich auf die erste.

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Wo im Gästereiseprozess tatsächlich Umsatz generiert wird

In der Praxis wirken verschiedene Hoteltechnologien in unterschiedlichen Phasen der Gästereise.
Die Customer Journey startet nicht erst mit dem Check-in. Sie beginnt viel früher.

Phase der GästereiseGuest Apps (Gäste-Apps)Gästekommunikationsplattformen
Recherche & Anfragen❌ Nehmen nicht teil✅ Beantworten Anfragen vollautomatisch
Buchung❌ Kein Einfluss✅ Unterstützen Direktbuchungen
Vor Anreise⚠️ Eingeschränkte Kommunikation✅ Erfassen Vorlieben
Während des Aufenthalts✅ Verwalten Anfragen✅ Verwalten Anfragen & Upselling
Check-out⚠️ Feedback-/Bewertungstools✅ Kontinuierliche Kommunikation
Nach dem Aufenthalt❌ Keine Funktion✅ Reaktivierung & Folgebuchungen

Guest Apps (Gäste-Apps) optimieren in erster Linie die Aufenthaltsphase.
Gästekommunikationsplattformen begleiten fast den gesamten Kundenlebenszyklus.
Das verändert die Wirkung auf das Geschäft.

Was Guest Apps (Gäste-Apps) wirklich leisten

Guest Apps (Gäste-Apps) digitalisieren die Gästereise während des Aufenthalts. Bekannte Anbieter am Markt sind Duve, STAY, Hoteza, GuestU oder SuitePad.
Sie setzen grundsätzlich nach erfolgter Buchung an und bieten Features wie:

  • Digitaler Check-in
  • Identitätsprüfung
  • Zahlungen vor Anreise
  • Housekeeping- oder Technik-Anfragen
  • Chat mit der Rezeption
  • Zusatzverkäufe von Services
  • Digitale Zimmerschlüssel
  • Feedback nach dem Aufenthalt

Einige Guest Apps (Gäste-Apps) bieten auch Pre-Stay-Features, zum Beispiel Vorverkauf von Services, um den Aufenthalt schon vor der Anreise zu personalisieren.
Für operative Teams bieten diese Tools echte Vorteile:

  • Weniger Anrufe an der Rezeption
  • Bessere Prozessstruktur
  • Mehr Komfort für die Gäste

In vielen Hotels war das ein wichtiger Schritt Richtung Digitalisierung des Gästeerlebnisses.
Sie haben aber einen grundlegenden Nachteil:


Sie greifen erst, wenn die Buchung schon steht.
Für das Hotelgeschäft bedeutet das: Die Marge ist dann bereits festgelegt.

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Guest Apps (Gäste-Apps) vs. Gästekommunikation via WhatsApp

Ein sichtbarer Wandel der letzten Jahre ist die Nutzung von WhatsApp für die Gästekommunikation im Hotel.


Viele Reisende möchten Hotels auf den Kommunikationswegen erreichen, die sie täglich nutzen.
Immer mehr Hotels setzen deshalb auf WhatsApp um Anfragen, Servicewünsche oder Empfehlungen während des Aufenthalts zu steuern.
Dadurch entfällt einer der größten Hürden klassischer Guest Apps (Gäste-Apps): Die Pflicht, eine spezielle App herunterzuladen.


Findet die Kommunikation direkt über bekannte Kanäle wie WhatsApp oder Webchat statt, läuft der Austausch meist schneller und angenehmer ab.


Deshalb ergänzen oder ersetzen einige Hotels ihre Guest Apps (Gäste-Apps) durch Direktkommunikationslösungen mit Gästen.

Der Moment, in dem die Marge entschieden wird

Vor der Buchung passiert Entscheidendes:
Potenzielle Gäste vergleichen Hotels, stellen Fragen, wägen Optionen ab.
Diese Interaktionen finden oft auf diesen Kanälen statt:

  • Hotel-Website
  • WhatsApp
  • Social Media
  • E-Mail
  • Messenger in OTAs

Genau in dieser Phase wird entschieden:
Wird direkt oder über einen Vermittler gebucht?


Kommt die Buchung über eine OTA zustande, zahlt das Hotel in der Regel 12 % bis 30 % Provision.Dieser Kostenblock steht, bevor eine Guest App (Gäste-App) überhaupt aktiv wird.
Nur die Aufenthaltsphase zu optimieren, erleichtert die Abläufe. Aber es verändert nicht das Akquisemodell.

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Eine andere Kategorie von Hoteltechnologie

Ein neuer Ansatz der letzten Jahre: Kommunikationsplattformen für Gäste.
Im Unterschied zu Guest Apps (Gäste-Apps) begleiten diese Tools alle Phasen der Gästereise:

  • Von der ersten Anfrage
  • Über den Buchungsprozess
  • Vor der Anreise
  • Während des Aufenthalts
  • Beim Check-out
  • Nach der Abreise

Das Ziel: Die Beziehung zum Gast über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg steuern.
Nicht nur das Gästeerlebnis zu verbessern.

Was sich konkret verändert

Der Unterschied zeigt sich am besten an einem einfachen Beispiel.

Szenario A: Hotel mit nur einer Guest App (Gäste-App)

Ein Gast entdeckt das Hotel auf Booking.com und hat eine Frage.
Das Hotel antwortet langsam oder reagiert gar nicht direkt.
Der Gast bucht über die OTA.
Kurz vor der Ankunft erhält er einen Link zum Download der Hotel-Gäste-App.
Während des Aufenthalts kann er:

  • Services anfragen
  • Fragen an die Rezeption stellen
  • Empfehlungen erhalten

Die Erfahrung ist solide.
Nach dem Check-out folgt dann das Übliche: Der Kontakt endet.
Wenn dieser Kunde zurückkommt, wird er wahrscheinlich wieder über eine OTA buchen.

Schauen wir uns an, wie sich das Ergebnis mit einem anderen Ansatz ändert.

Szenario B: Hotel mit einer Kommunikationsplattform für Gäste

Ein Hotel arbeitet mit diesen (Beispiel-)Kennzahlen:

  • 100 Zimmer
  • Durchschnittsrate: 150 €
  • Durchschnittliche Jahresauslastung: 70 %

Das ergibt rund:
25.500 verkaufte Nächte pro Jahr
Umsatz gesamt:
3,8 Millionen Euro jährlich

Wenn 60 % der Buchungen über OTA ankommen, ist der Provisionsblock erheblich.

KennzahlBeispielwert
Gesamter Umsatz3.825.000 €
Buchungen via OTA (60 %)2.295.000 €
Durchschnittliche OTA-Provision (18 %)413.100 € jährlich


Mehr als 400.000 € Jahresumsatz gehen für Distributionsprovisionen drauf.
Schon wenn nur 10 % dieser OTA-Buchungen in Direktbuchungen gewandelt werden, entsteht folgender Effekt:

VerbesserungBeispielwert
Buchungen von OTA zu Direkt229.500 €
Ersparte Provision41.310 € im Jahr


Das passiert ohne ein einziges Zimmer mehr zu verkaufen.
Es genügt, die Art der Gästeakquise zu ändern.

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Warum das für alle Hotelteams relevant ist

Dieser Ansatz wirkt nicht nur auf ein einziges Hotelteam. Die Effekte betreffen das gesamte Haus.
Das Paradise Resort Gold Coast, ein 360-Zimmer-Familienresort in Australien, hat es mit dem Rollout einer zentralen Kommunikationsplattform erlebt. So profitierten alle Teams:

Geschäftsführung und Eigentümer: Größere Kontrolle über Vertrieb und pro Buchung bessere Marge. Das Resort generierte 531 Direktbuchungen über den eigenen Chatbot, insgesamt 450.000 € Umsatz ohne OTA-Provisionen — 12 % mehr Direktbuchungen als zuvor.

Revenue Management: Mehr Chancen, Anfragen in Direktbuchungen zu verwandeln. Bearbeitung von Anfragen auf 6 Kanälen (Web, WhatsApp, Facebook, Instagram, E-Mail, SMS) aus einer Plattform, mit 91,1 % Automatisierung bei 34.655 Konversationen.

Operative Teams: Weniger Telefonate, weniger Mails, weniger Handarbeit. Online-Check-ins stiegen auf 41 %, was die Rezeption entlastete. Während des Aufenthalts: 15.589 automatisierte Nachrichten mit 82 % Öffnungsrate.

Gästeerlebnis: Schnellere Kommunikation auf Kanälen, die Gäste ohnehin schon nutzen. Von Pre-Stay (Erinnerungen, Online-Check-in) bis Post-Stay (Umfragen, Express-Check-out-Hinweise).

Fazit

Wie am Paradise Resort klar wurde: Werden diese drei Phasen miteinander verbunden, gewinnt das Hotel nicht nur beim Gästeerlebnis.
Es steigert vor allem das, worauf es im Hotelgeschäft ankommt — die Marge.

Guest Apps (Gäste-Apps) tragen zur Optimierung des Aufenthalts bei. Plattformen für Gästekommunikation kümmern sich um mehr — sie begleiten die gesamte Gästereise.

Neugierig, wie das in der Praxis aussieht? Fordern Sie eine Demo von HiJiffy an und sehen Sie, wie eine zentrale Kommunikationsplattform Akquise und Profitabilität messbar steigern kann.

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Häufige Fragen zu Guest Apps (Gäste-Apps) und Gästekommunikation in Hotels

Was sind Guest Apps (Gäste-Apps) im Hotel?

Guest Apps (Gäste-Apps) sind Anwendungen, mit denen Gäste während ihres Aufenthalts via Smartphone oder zugehörigem Zimmer-Tablet direkt mit dem Hotel interagieren.
Typische Features: Digitaler Check-in, Serviceanfragen, Messaging mit der Rezeption, digitale Schlüssel oder Zusatzbuchung von Services. Hauptziel ist ein besseres Gästeerlebnis und die Vereinfachung von Abläufen im Hotel.

Was versteht man unter einer Gästekommunikationsplattform im Hotel?

Eine Gästekommunikationsplattform steuert die Interaktion zwischen Hotel und Gast während des gesamten Kundenzyklus: von der Anfrage bis nach dem Aufenthalt. Diese Tools bündeln die Kommunikation auf Kanälen wie WhatsApp, Webchat, Social Media oder E-Mail. Das hilft sowohl im Gäste-Support als auch bei der Gewinnung von Direktbuchungen.

Was ist der Unterschied zwischen Guest Apps (Gäste-Apps) und Gästekommunikationstools?

Der wichtigste Unterschied ist der Zeitpunkt der Interaktion.
Guest Apps (Gäste-Apps) werden meist erst nach der Buchung — überwiegend während des Aufenthalts — genutzt.
Gästekommunikationsplattformen interagieren mit Gästen schon vor der Buchung, während des Aufenthalts und nach dem Check-out. Das ermöglicht mehr Direktbuchungen und bessere Kundenbindung.

Muss ich eine App herunterladen, um mit dem Hotel zu kommunizieren?

Viele Kommunikationsplattformen dagegen erlauben den Austausch auf Kanälen, die Gäste längst nutzen wie WhatsApp oder Webchat — ganz ohne App-Installation.
Für Guest Apps (Gäste-Apps) ist meistens ein spezieller Download nötig.

Warum nutzen Hotels WhatsApp für die Gästekommunikation?

Immer mehr Hotels setzen WhatsApp für die Kommunikation mit Gästen ein, weil dies für Reisende vertraut ist. So lassen sich Anfragen, Wünsche und Infos zum Aufenthalt schnell übermitteln — der Gast muss keine spezielle Gäste-App installieren.

Wie helfen diese Technologien, mehr Direktbuchungen zu generieren?

Kommunikationsplattformen ermöglichen Echtzeitantworten auf Fragen potenzieller Gäste.
Das beseitigt Unsicherheiten zu Verfügbarkeit, Preis oder Serviceangebot noch vor der möglichen OTA-Buchung. Direkte, schnelle Reaktion steigert die Wahrscheinlichkeit direkter Buchungen beim Hotel.

Warum ist es wichtig, die Abhängigkeit von OTAs zu verringern?

OTAs erhöhen zwar die Sichtbarkeit, verlangen aber zwischen 12 % und 30 % Provision pro Buchung.
Weniger Abhängigkeit von Vermittlern verbessert die Marge, stärkt die direkte Beziehung zum Gast und erhöht die Zahl der wiederkehrenden Direktbuchungen.

Daniel-2023
Marketing Specialist Spain

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